Radatz

Aus der Wiener Traditionsmarkewird eine Social Superbrand

Mit einer Social-First-Strategie rund um Wien, Wurst und Kulinarik wurde Radatz auf Instagram, TikTok und Facebook sichtbar, relevant und nahbar.

  • Social Organic Campaigning
  • Food & Beverage
  • Brand Awareness
Problemstellung

Wie wird eine Wiener Traditionsmarke auf Social Media sichtbar, ohne ihre Identität zu verlieren?

Radatz zählt zu den bekanntesten Wiener Traditionsunternehmen. Seit über 60 Jahren gehört die Marke zur Stadt. Rund 1.300 Mitarbeiter:innen arbeiten für das Unternehmen, das fest in Wien und seiner Esskultur verankert ist.

Auf Social Media war Radatz bislang allerdings kaum sichtbar. Die Marke hatte viel zu erzählen: über Wurst, Feinkost, Filialen, Handwerk und die Menschen dahinter. Die Herausforderung lag darin, diese Themen für Instagram, TikTok und Facebook neu zu übersetzen. Gesucht war ein Auftritt, der zur Marke passt, aber trotzdem wie Social Media funktioniert: direkt, unterhaltsam und mit einem eigenen Ton.

Strategie

Social Media mit Wien, Wurst und Kulinarik

Das Ziel war klar: Radatz sollte organische Reichweite aufbauen, eine Community gewinnen und die Markenbekanntheit steigern. Dafür brauchte es Inhalte, die die Qualität und Geschichte der Marke zeigen, ohne wie klassische Werbung zu wirken. Im Mittelpunkt standen deshalb echte Persönlichkeiten, Wiener Schmäh und Produkte, die man kennt und gerne isst.

Die Strategie übersetzt Radatz in drei Themen, die zur Marke und zu ihren Communities passen: Wien, Wurst und Kulinarik. Daraus entstand ein Social-Media-Satellitensystem, das unterschiedliche Themen und Zielgruppen mit eigenen Formaten und Persönlichkeiten besetzt.

Auf dem Hauptkanal geht es mit Würstelingenieur Georg und seinem Sidekick Annika um die Wurst und um den Lebensmitteleinzelhandel. Ein weiterer Kanal mit Fleischsommelier Josip rückt Feinkost, Filialen und Fachwissen rund um Fleisch in den Mittelpunkt.

So bekommt jedes Thema den passenden Rahmen und eine eigene Stimme. Die Marke bleibt dabei als Radatz erkennbar, tritt aber näher an die Menschen heran. Das strategische Ziel: alle Themen und Communities auf Social Media zu besetzen, die für Radatz relevant sind. Das Satellitensystem ist dabei auf Erweiterung angelegt.

Umsetzung

Wiener Schmäh trifft auf Vertical Video

Die Inhalte wurden für die Nutzung auf Social Media entwickelt und im Vertical-Video-Stil produziert. Im Mittelpunkt standen Persönlichkeiten, Produkte und der Wiener Schmäh. Statt klassischer Werbebotschaften setzte Radatz auf Formate, die informieren, unterhalten und aus der Community-Perspektive erzählen.

Markenstart mit Knalleffekt: Zum Welttag der Käsekrainer begleiteten wir Radatz mit einer Blasmusikkapelle durch Wien. An Würstelständen spielte die Kapelle den „Radatzky“-Marsch. Der Auftritt diente als Social-PR-Stunt und gab dem Start der Marke auf Social Media eine sichtbare Bühne.

Würstelingenieur Georg erklärt die Wurst: Georg erklärt Produkte, Zubereitung und Einblicke ins Wursthandwerk. Gemeinsam mit seinem Sidekick Annika spricht er direkt aus der Community-Perspektive und macht Fachwissen zugänglich.

„Wiener Wurst G’schichten“: Das Kultformat wurde zurückgebracht. Persönlichkeiten wie Peter Stöger, Marika Lichter und Florian Ritt erzählen am Würstelstand ihre Lieblingsgeschichten. Die Anlehnung an die „Wiener Alltagsg’schichten“ verbindet bekannte Gesichter mit einem Ort, der zu Radatz und Wien passt.

Der Fleischsommelier als Wissensanker: Auf einem eigenen Kanal vermittelt Josip als Fleischsommelier Wissen rund um Fleisch, Cuts und Zubereitung. Feinkost und Radatz-Filialen bekommen dadurch ein eigenes Format und einen klaren thematischen Schwerpunkt.

Business Impact

Mehr Sichtbarkeit, mehr Community, mehr Verkäufe

Radatz erreichte mit den organischen Social-Media-Inhalten 61,4 Millionen Video-Views und 1,35 Millionen Interaktionen. Gleichzeitig wuchs eine Community mit 47,8 Tausend Follower:innen. Damit wurde aus der bisher wenig sichtbaren Social-Media-Präsenz ein relevanter Kanal für die Marke. Die Wirkung zeigte sich auch im Verkauf: Die beworbenen Produktlinien verzeichneten ein Plus von 18 Prozent. Social Organic Campaigning sorgte damit für Reichweite und Community-Aufbau und zahlte zugleich auf den Absatz der beworbenen Produkte ein.

Kund:innenFeedback

“Hier knallt’s! 🚀 Top-Agentur für kreative, messbar erfolgreiche Social-Media-Arbeit. Wir arbeiten seit ein paar Monaten mit dem Team von Digiknall zusammen – und die Ergebnisse sprechen für sich: mehr Reichweite, mehr Interaktion, mehr Sichtbarkeit für unsere Marke. Stefan, Jan, Max, Mario und das ganze Team bringen nicht nur Fachwissen mit, sondern auch viel Gespür für unsere Zielgruppe und unsere Werte. Die Zusammenarbeit ist unkompliziert, schnell und auf Augenhöhe. Für uns als traditionelles Familienunternehmen mit innovativer Ausrichtung genau die richtigen Partner.”

Christian Haas
Christian HaasGeschäftsführer Fleischwaren Radatz
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