WienerWurst G'Schichten
Mit echten Wiener Originalen, einem Würstelstand als Bühne und einer effizienten Reels-Machine wurde Radatz auf Social Media sichtbar.
Eine bekannte Wiener Marke, die auf Social Media kaum stattfindet
Radatz Feine Wiener Fleischwaren gehört zu den bekanntesten Lebensmittelmarken Österreichs. Die Marke bringt jahrzehntelange Tradition, beliebte Produkte, ein sichtbares Filialnetz in Wien und erfahrene Mitarbeiterinnen mit. Auf Social Media war davon allerdings wenig zu sehen. Die Kanäle wurden sporadisch bespielt, die Inhalte waren überwiegend statisch und werblich. Entsprechend gering blieben Interaktion und Wiedererkennbarkeit.
Auch der österreichische Mitbewerb setzte in der Kategorie vor allem auf klassische Produktkommunikation. Vertikale Videos und Inhalte mit echtem Unterhaltungswert waren kaum etabliert. Für Radatz lag darin eine klare Chance, aber auch eine kommunikative Hürde: Klassische Werbung erreicht Menschen, die Werbung aktiv meiden, nur schwer.
Radatz wird zum Gastgeber echter Wiener Geschichten
Das Ziel war klar: Radatz sollte auf Social Media als lebendige, relevante Marke stattfinden. Gesucht war ein Format, das täglich sendbar ist, organische Reichweite aufbaut und die Marke kulturell verankert, ohne wie klassische Produktwerbung zu wirken.
Der strategische Ausgangspunkt war der Würstelstand. Er gehört zum Wiener Stadtbild und ist ein Ort, an dem Menschen unabhängig von Herkunft, Alter oder Bekanntheit nebeneinanderstehen. Genau diese Mischung aus Alltag, Gleichheit und Charakter passte zu Radatz.
Radatz trat deshalb nicht als werbender Absender auf, sondern als Gastgeber. In Anlehnung an die Wiener Alltagsg'schichten entstand mit den „Wiener Wurst G'Schichten" ein Social-First-Format, in dem Wiener Originale über Wurst, Wien und das Leben sprechen. Der Würstelstand liefert die Bühne, die Gäste liefern die Geschichten.
Der entscheidende Hebel war die bewusste Zurücknahme der Marke: kein Logo im Bild, kein Preis, kein Produktversprechen und kein hörbarer Moderator. Die Marke bleibt durch den Ort, die Wiener Haltung und die Auswahl der Gäste präsent.
So verbindet das Format zwei Aufgaben: Es schafft Inhalte, die Menschen freiwillig ansehen und teilen, und liefert gleichzeitig ein skalierbares Produktionssystem für die tägliche Social-Media-Kommunikation.
Ein Würstelstand, ein Gast und bis zu 15 Reels pro Drehtag
Reels-Maschine: In ungefähr einer Stunde Drehzeit mit einem Gast entstehen bis zu 15 eigenständige Reels. So entsteht ein Vorrat an fertigen Inhalten, der über mehrere Wochen ausgespielt werden kann.
Wechselnde Wiener Würstelstände: Gedreht wird an Standorten, die zumindest teilweise Radatz-Ware führen. Die Würstelstände werden als Partner eingebunden und nicht nur als Kulisse verwendet.
Skalierbares Format: Mit 21 Gästen und mehr als 60 Folgen wurde aus der Idee ein laufendes Content-System. Zum Einreichungszeitpunkt waren noch nicht alle produzierten Folgen veröffentlicht.
Community-Verschränkung: Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Bereichen und Generationen, darunter Peter Stöger, Marika Lichter, COSMO, Paul Pizzera und der Wiener Creator Herwig bringen ihre eigenen Communities mit.
Organische Ausspielung: Die Kampagne kommt ohne bezahltes Media-Budget aus. Reichweite entsteht über die Geschichten, die Gäste und ihre jeweiligen Communities.
So lassen wir es knallen
Onboarding
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