B2B-Kommunikation für eine ganze Branche relevant machen
Österreich Werbung steht vor einer besonderen kommunikativen Aufgabe: Sie spricht nicht nur nach außen, sondern auch nach innen – zu einer Vielzahl an Stakeholder:innen innerhalb der Tourismusbranche. Die Herausforderung bestand darin, diese B2B-Kommunikation auf Social Media so aufzubereiten, dass sie relevant, zeitgemäß und für die Branche tatsächlich sehenswert wird.
Im Fokus stand dabei vor allem Instagram – ein Kanal, auf dem derzeit vor allem Carousel-Postings und vertikale Kurzvideos Reichweite und Aufmerksamkeit erzeugen. Gleichzeitig galt es, unterschiedliche Perspektiven, Anforderungen und Erwartungen innerhalb und außerhalb der Organisation unter einen Hut zu bringen und daraus ein Format mit klarer Wiedererkennbarkeit zu entwickeln.
Das Ziel war klar: Ein Format schaffen, das die Branche verbindet, Gespräche auslöst und Österreich Werbung als moderne, dialogorientierte Stimme innerhalb des Tourismus sichtbar macht.
Ein Reelcast für die Tourismusbranche
Gemeinsam mit Österreich Werbung haben wir ein Social-First-Format entwickelt, das die Branche nach innen und außen ins Gespräch bringt: AUTgefragt.
Die Ausgangslage war besonders spannend: Österreich Werbung hat in den vergangenen Jahren im B2C-Bereich zahlreiche erfolgreiche Kampagnen umgesetzt und dafür auch viel Aufmerksamkeit und Anerkennung erhalten. Das neue B2B-Format musste daher bewusst an die bestehende Markenwelt andocken, Wiedererkennung schaffen und zugleich etwas eigenständig Neues sein.
Entstanden ist ein vertikales Kurzvideoformat mit klarem Interviewcharakter und radikalem Social-First-Ansatz. Oder wie wir bei Digiknall sagen: ein Social Media Podcast – social-first gedacht, als Reelcast.
Schlüssel-Elemente der Umsetzung:
- Formatentwicklung mit klarer Klammer: Mit AUTgefragt entstand ein wiedererkennbares Interviewformat, das inhaltliche Tiefe mit der Logik von Reels verbindet.
- Anschluss an bestehende Kampagnenwelten: Das Format wurde so entwickelt, dass es sich visuell und inhaltlich an die starke B2C-Kommunikation der Österreich Werbung anlehnt – ohne wie eine Verlängerung klassischer Kampagnen zu wirken.
- Social-First statt TV-Logik: Das Format wurde von Beginn an für mobile Nutzung, schnelle Aufmerksamkeit und Plattformdynamiken gedacht – nicht als adaptiertes Interview aus der alten Medienwelt.
- Relevanz durch starke Gäste: Persönlichkeiten wie Cosmo, Pizzera & Jaus, Starköch:innen und Branchengrößen sorgen für Aufmerksamkeit, Reichweite und Relevanz innerhalb der Zielgruppe.
- Branchenkommunikation auf Augenhöhe: Statt steifer B2B-Kommunikation setzt das Format auf echte Gespräche, Haltung und Nahbarkeit.
Alle Inhalte wurden konsequent Vertical First gedacht – mit Fokus auf Klarheit, Wiedererkennung und Relevanz für die Branche.
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Wie aus Branchenkommunikation ein relevantes Social-Format wurde
Seit dem Start von AUTgefragt hat sich das Format als moderne Bühne für Gespräche innerhalb der Tourismusbranche etabliert.
- Hohe Aufmerksamkeit durch einen klaren Social-First-Ansatz
- Wiedererkennbarkeit durch einen starken Formatnamen und klare visuelle Logik
- Relevante Gäste aus Kultur, Kulinarik und Tourismus
- Sichtbare Anschlussfähigkeit an die bestehende Markenwelt der Österreich Werbung
- Branchenkommunikation, die nicht nach Pflichtprogramm aussieht, sondern nach echtem Inhalt
Feedback
Gemeinsam mit Digiknall haben wir ein Format entwickelt, das unsere Branche auf Augenhöhe anspricht, relevante Themen verständlich macht und dabei tatsächlich gesehen, geteilt und diskutiert wird. Die Zusammenarbeit war von Anfang an ein sehr guter Match: strategisch stark, kreativ auf den Punkt und mit einem klaren Verständnis dafür, wie Social Media im B2B-Kontext heute funktionieren muss.

Die 5 wichtigsten Learnings für dein eigenes Wachstum:
- B2B braucht heute dieselbe Plattformlogik wie B2C: Auch Branchenkommunikation muss auf Social Media Aufmerksamkeit verdienen – nicht nur Informationen transportieren.
- Der Formatname ist der halbe Erfolg: Ein klarer Name wie AUTgefragt schafft Wiedererkennung und macht aus Content ein wiederkehrendes Versprechen.
- Vertical First schlägt klassische Interviewlogik: Wer Gespräche für Reels denkt, gewinnt mehr Aufmerksamkeit als mit adaptierten Langformaten.
- Relevanz entsteht durch Gäste und Perspektiven: Starke Persönlichkeiten machen auch komplexe Branchenthemen zugänglich und teilbar.
- Social First heißt: zuerst Plattform, dann Produktion: Gute Formate entstehen nicht durch das Filmen eines Gesprächs, sondern durch das Denken in Hook, Dramaturgie und Feed-Relevanz.
Lass es knallen!
Bereit für eine Social Media Kampagne, die wirklich knallt?
Dann lass uns loslegen!

































