Meta stoppt politische Werbung ab Oktober 2025

Der Grund ist ein neues EU-Gesetz namens TTPA (Transparency and Targeting of Political Advertising). Darin steht, dass Plattformen ganz genau offenlegen müssen, wer politische Werbung bezahlt, an wen sie ausgespielt wird und wie viel sie kostet. Wenn z.B. Meta dagegen verstößt, drohen Bußgelder von bis zu sechs Prozent ihres weltweiten Jahresumsatzes.
Meta sagt, diese Regeln seien „zu kompliziert und rechtlich unsicher“. Statt die Technik anzupassen, schaltet der Konzern politische Werbung einfach ab. Diskussionen über Politik bleiben erlaubt, aber niemand kann mehr dafür bezahlen, dass solche Beiträge größer ausgespielt werden.
Ein ähnliches Verbot hatte Google schon im November 2024 angekündigt. Damit verlieren Wahlkämpfer, NGOs und Verbände zwei der wichtigsten Kanäle für gezielte Anzeigen.
Was bedeutet das jetzt?
Organische Beiträge auf Facebook und Instagram funktionieren weiter, nur eben ohne bezahlten „Boost“.
Kurz gesagt: Die EU will mehr Transparenz, Meta reagiert mit einem kompletten Stopp. Wer weiterhin auf Social Media relevant sein möchte, muss spätestens jetzt auf eine nachhaltige Social Media Owned Strategie setzen.

Christoph Hofbauer ist Fotograf und Visual Artist mit einer Leidenschaft für innovative Bild- und Videokonzepte. Durch seinen Fokus auf Storytelling und kreativer Bildbearbeitung kombiniert er modernste 2D-, 3D- und KI-Technologien, um außergewöhnliche visuelle Projekte umzusetzen. Als externer Berater für Creative Media & AI Solutions unterstützt er zudem das Team von Digiknall.
Christoph Hofbauer ist Fotograf und Visual Artist mit einer Leidenschaft für innovative Bild- und Videokonzepte. Durch seinen Fokus auf Storytelling und kreativer Bildbearbeitung kombiniert er modernste 2D-, 3D- und KI-Technologien, um außergewöhnliche visuelle Projekte umzusetzen. Als externer Berater für Creative Media & AI Solutions unterstützt er zudem das Team von Digiknall.
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